
Wir wollten die Wirksamkeit der Reflexionsmatte GRIZO Thermo+ unter realitätsnahen Bedingungen überprüfen. Für den Test bauten wir drei identische Holzmodellhäuser, in denen wir Temperatursensoren platzierten, und setzten sie anschließend 2 Stunden lang direkter Sonneneinstrahlung aus.
Test 1 — GRIZO Thermo+ vs. ungedämmtes Modellhaus. Beide Modelle starteten mit derselben Innentemperatur von 17,5°C. Nach zwei Stunden hatte sich das ungedämmte Modellhaus auf 38,3°C aufgeheizt (Anstieg +20,8°C), während das Modell mit der Matte GRIZO Thermo+ nur 23,8°C erreichte (Anstieg +6,3°C). Der Unterschied ist dramatisch — die Matte verringerte den Temperaturanstieg um mehr als das Dreifache.
Test 2 — GRIZO Thermo+ vs. 10 cm Mineralwolle. Hier verglichen wir unsere dünne Reflexionsmatte mit klassischer Mineralwolle in 10 cm Dicke (mit 12–14 cm Lüftungsspalt). Mit der Matte GRIZO Thermo+ erwärmte sich der Innenraum nur um +3,1°C (von 17,0 auf 20,1°C), mit der Mineralwolle dagegen um +6,3°C (von 16,8 auf 23,1°C).
Fazit: Wenige Millimeter der Reflexionsmatte GRIZO Thermo+ erzielen eine vergleichbare Wirkung — bei intensiver Sonneneinstrahlung sogar eine bessere — wie über zehn Zentimeter Mineralwolle. Das ist die Folge der Reflexion von Wärmestrahlung, ein Mechanismus, der bei herkömmlicher, auf Wärmeleitung beruhender Dämmung überhaupt nicht auftritt.
Praktische Bedeutung: Ein mit GRIZO Thermo+ gedämmtes Dachgeschoss bleibt im Sommer kühler und im Winter wärmer, und die Schicht selbst beansprucht nur minimalen Platz. Diese Lösung ist besonders attraktiv für Dachgeschosse mit begrenzter Raumhöhe, wo jeder Zentimeter zählt.




